Jahn weiter Top in der Regio

Arbeitssieg unter den Brettern

H1 auch gegen Vilsbiburg ungeschlagen

Die Jahnlinge stehen nach vier Spieltagen weiter an der Tabellenspitze: Mit 77:68 schlagen die Jungs von der Zwuck die Baskets Vilsbiburg. Von der Dreierlinie fielen nur drei von 26 Würfen, dafür holte Jahn 55 Rebounds, 22 davon am offensiven Brett, und 14 Ballgewinne. Dazu zermürbten Mateo Jukic, Sebastian Hubrich und Joshua Greene Vilsbiburgs Topscorer Mario Petric. Der Top-Schütze der Gäste war mit über 22 Punkten im Schnitt angereist, kam aber diesmal nur auf dreizehn, traf gerademal einen von sechs Dreiern und leistete sich sieben Ballverluste.

Top-Scorer der Gäste kontrolliert

Erstes Viertel (23:22): Moritz Bär stand bei seinem Saisondebüt direkt in der Startformation. Joshua Greene bestritt sein erstes Spiel für Jahn seit der U12, Levi Weng musste krankheitsbedingt aussetzen (und glänzte als zuverlässiger Wischer). Bei Vilsbiburg stand Vince Garrett im Kader, kam aber nicht zum Einsatz, obwohl die Gäste sein Comeback angekündigt hatten.

Nach Ballverlusten auf beiden Seiten eröffnete Benny Voit mit einem Dreier, danach wechselte die Führung mehrfach. Nach einem Dreier von Mario Petric lag Jahn gut vier Minuten vor Viertelende mit 11:16 hinten. Die Antwort war ein 12:6-Lauf: Voit verwertete einen Ballgewinn von Jannis Grußendorf, dieser traf umgehend zum Dreipunktspiel, und Alex Kellerer punktete nach einem Offensivrebound. Ein Freiwurf von U18-Akteur Lionel Lausberg 45 Sekunden vor der Viertelpause brachte die 23:22-Führung.

Zweites Viertel (26:15): Bis zur Mitte des Viertels blieb es ein offener Schlagabtausch. Nach einem Dreipunktspiel von Benjamin Heinrich lagen die Gäste beim 28:30 zum letzten Mal vorne. Dann drehte Jahn auf und zog mit einem 16:3-Lauf auf 44:33 davon. Mateo Jukic und Aleks Drljaca verwandelten dabei je ein Dreipunktspiel, dazu kamen zwei Körbe von Kellerer und einer von Lausberg. Auch eine Auszeit der Gäste half nichts. Mit einem Dreier 20 Sekunden vor der Sirene stellte Jukic den Halbzeitstand von 49:37 her.

Drittes Viertel (12:15): Nach der Pause wollte von außen nichts mehr fallen, in der gesamten zweiten Halbzeit traf Jahn keinen Dreier mehr. Nach Luis Sinzingers Korb zum 51:40 blieben die Gastgeber gut drei Minuten ohne Punkt, Vilsbiburg kam vor allem über Mattis Urbanke bis auf 51:46 heran. Grußendorf beendete die Durststrecke nach einem Offensivrebound. Danach fing sich Jahn wieder und ging mit 61:52 ins Schlussviertel.

Schlussviertel (16:16): Als die Gäste sieben Minuten vor dem Ende noch einmal auf 63:56 verkürzte, schlug die Stunde der Bank. Drljaca, Greene, Dollinger, Hubrich und Sinzinger erzielten einen 9:1-Lauf zum 72:57, Vilsbiburg blieb dabei dreieinhalb Minuten ohne Feldkorb. Erneut Lukas Dollinger nach Vorlage von Sinzinger und Hubrich nach einem Offensivrebound legten nach. Ein Freiwurf von Sinzinger 1:43 Minuten vor Schluss brachte beim 77:62 die höchste Führung des Spiels. Den 6:0-Schlusslauf der Gäste zum 77:68 konnte Jahn verschmerzen. Insgesamt kamen 41 der 77 Jahn-Punkte von der Bank.

Grund zu feiern

Auch abseits des Parketts gab es Grund zur Freude: Janick Jamin war nach seiner frisch überstandenen Operation schon wieder bei der Mannschaft, und auch Jonas Sauer wurde auf der Bank gesichtet. Der verletzte David Galusic hatte Geburtstag und bekam sein Geburtstagsständchen. Alles Gute, David!

Trainerstimmen:

Head Coach Bastian Block: „Man hat heute gesehen, dass wir in den letzten drei Wochen wegen der Wiesngrippe kaum vernünftig trainieren konnten. Von außen haben wir fast nichts getroffen. Umso mehr freut mich, wie wir trotzdem gewonnen haben: über Rebounds, Ballgewinne und eine Bank, die im letzten Viertel den Unterschied gemacht hat. Mario Petric haben wir als Mannschaft verteidigt, genau so, wie wir es uns vorgenommen hatten.“

Ausblick:

Mit 4:0 Siegen bleibt Jahn punktgleich mit Nördlingen an der Tabellenspitze. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, um 18:30 Uhr steht das nächste Stadtderby an: Jahn ist zu Gast bei München Basket in der Städtischen Sporthalle an der Dachauer Straße. Die Gastgeber warten nach vier Spielen noch auf ihren ersten Sieg, in einem Stadt-Derby zählt das aber wenig.

Punkte:

TS Jahn München: Grußendorf 15, Jukic 12, Voit 9, Kellerer 9, Drljaca 9, Hubrich 6, Sinzinger 6, Dollinger 6, Lausberg 3, Greene 2, Kurtenbach, Bär

Baskets Vilsbiburg: Petric 13, Heinrich 12, Moritz Kraske 8, Maier 8, Kotitschke 8, Urbanke 6, De Groot 6, De Jesus 6, Schneider 1, Hörl, Markus Kraske

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